Mit dem Velo zur ADVIS

Wenn ich nicht frühmorgens zum Indorcycling gehe oder die Kinder zur Kita bringe, frühstücke ich nach 06:00 Uhr und fahre meist gegen 06:30 Uhr los ohne grosse Verkehrsbehinderungen. Anfangs geht es gemütlich durch das noch verschlafene Quartier. Oft sind im Winter die Zeitungsverträger oder das Licht in einzelnen Wohnungen das einzige Lebenszeichen.

Via Bührenpark zweige ich auf die Monbijoubrücke ab. Der Blick Richtung Oberland von der Brücke aus über die Aare ist oft eine Belohnung. Bei der Heimfahrt ist es dann der Blick in Richtung Bundeshaus. Im Sommer während der Badesaison werfe ich natürlich einen Blick auf die dicht gedrängten Badetücher sowie die Massenpilgerungen der Aareschwimmer.

Bis zum Highlight meines Arbeitsweges ist es jedoch noch ein Stück. Hindernisse beim Aufstieg zum Thunplatz sind neben dem teils beachtlichen Verkehrsaufkommen um diese Zeit, die roten Ampeln, die meine Reisegeschwindigkeit reduzieren. Abends beim Downhillrennen habe ich da jeweils ein Pockerspiel mit den grünen Ampeln. Im optimalen Flow könnte ich fast in einem Stück ab Ostringkreisel bis nach Hause durchfahren. Wie oft das bis jetzt gepasst hat, kann ich an einer Hand abzählen – ohne kleine Tricks noch nie.

Auf Strava gibt es sogar eine Race Gruppe für genau dieses Downhill Race. Vielleicht nehme ich da eines Tages teil, obwohl die Strecke dann noch etwas weiter Richtung Eigerplatz geht.

Via Ostringkreisel geht es durchs Murifeld über die Autobahnbrücke und neben den Schrebergärten vorbei. Bei der Umfahrung von Wittigkofen ist nochmal maximale Aufmerksamkeit gefordert. Neben geschicktem Ausweichen, um keinen Senior umzufahren, gilt es die Routen der Hunde an der Leine vorauszusehen. Endlich die Gerade parallel zur Autobahn. Das Panorama der Bergekette ist mein persönliches Highlight. Die Bergkette präsentiert sich täglich in einem etwas anderen Licht – faszinierend.

Jetzt ist es nur noch einen Katzensprung bis zur ADVIS.

Endlich an der Tannackerstrasse in Gümligen angekommen. Nach dem Treppensteigen in den obersten Stock gibts vor Arbeitsbeginn noch meinen unverzichtbaren Espresso. Und los geht’s.

Kaspar Vogel
Senior Software Engineer


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